Millionär werden statt Diplomarbeit

Die Diplomarbeit schreitet in großen Schritten voran. Eigentlich ist es eher die Zeit, die so schnell voranschreitet, aber ein Ende ist sowohl bei der Arbeit, als auch der Zeit, in Sicht.
Nebenher habe ich mir überlegt einfach Millionär zu werden. Das fing damit an, dass ich, nach der Umsiedlung ins Heimatland, begriff wie viel Geld ich doch an Pfand jeden Tag in den Müll werfe. Ich kaufe nicht viele Getränke in Flaschen und trinke oft das (im Vergleich) miese Leitungswasser der Stadt, aber wenn ich dann doch mal ein Getränk gekauft habe, habe ich natürlich (aus Reflex) den Pfand in irgendeinem Mülleimer (recyclingbewusster Mensch) verschwinden lassen. Um diesen Kostenfaktor zu senken, habe ich beschlossen (!) Pfandsammler zu werden. Pfandsammler meines eigenen Pfands. Nachdem das aber so super lief, habe ich mir überlegt meine Pfandsammleranstrengungen zu intensivieren. Also sammel ich jetzt auch noch den im Zuge der diplomarbeitsgeleiteten Bibliotheks-Steifzüge liegengebliebenen Pfand ein. Noch nicht so motiviert, dass ich die ganze Zeit mit 2 Tüten und Einkaufstrolley umherrenne, aber doch schon ziemlich erfolgreich. Die erste Million lässt noch auf sich warten, aber immerhin hab ich schon elf Euro dreißig (11,30 €) durch meinen aufopferungsvollen Einsatz mein Eigen nennen können. Show must go on!